Wo komme ich her, wo will ich hin?

Ich lebe in Neureichenau (OT Altreichenau) seit meiner Geburt vor 32 Jahren. Nach meinem Fachabitur in Waldkirchen ging ich an die TH Deggendorf um dort Betriebswirtschaft zu studieren. Ich wählte die Schwerpunkte Unternehmensbesteuerung sowie Controlling und Rechnungswesen. Während meines Studiums wurde ich als Stipendiatin der Hanns-Seidel Stiftung gefördert, worauf ich stolz bin und was mir persönlich auch sehr viel brachte.
Seit dem Studium arbeite ich in einer Steuerkanzlei. Im Laufe der Jahre entwickelten sich meine Schwerpunkte in Investitions- und Unternehmensplanungen, Zuschusswesen und Digitalisierung.
Momentan arbeite ich in Teilzeit. Ich bin verheiratet und wir haben einen Sohn mit knapp zwei Jahren.

Politisch aktiv bin ich seit meinem 14. Lebensjahr. Seither bin ich in der JU auf den verschiedensten Ebenen aktiv. Mit 16 Jahren bin ich in die CSU eingetreten und bin auch hier auf Orts- und Kreisebene aktiv. Im Wahljahr 2008 war ich im Landratswahlkampf als Kreisgeschäftsführerin tätig. Durch mein Engagement war ich auf Vorschlag von MdEP Manfred Weber auch bereits Teilnehmer der CSU Akademie zur Nachwuchsförderung.

Seit 2008, also seit nunmehr elf Jahren bin ich Mitglied im Gemeinderat. Es freut mich sehr, dass mich die Bürgerinnen und Bürger mit damals 20 Jahren (und seit längerem als erste Frau) in das Gremium gewählt haben und mir somit ihr Vertrauen schenken. In beiden Amtsperioden bin ich in den verschiedenen Ausschüssen vertreten und Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde. Wir haben schon einiges umgesetzt in dieser Zeit, aber es gibt noch viel zu tun. Um mit voller Kraft daran zu arbeiten, kandidiere ich für das Amt als Bürgermeisterin. Neureichenau ist meine Heimat, hier sind meine Wurzeln, hier will ich leben und hier will ich mitgestalten.

Wie sehe ich Neureichenau - wie sehe ich unsere Heimat?

Ich lebe sehr gerne in Neureichenau. Deshalb war es für mich immer oberste Priorität - ob im Studium oder Beruf - meiner Heimat treu zu bleiben.

Denn hier halten die Leute zusammen. Die Lebensqualität bei uns ist prima. Was wir für unser tägliches Leben brauchen, gibt es bei uns vor Ort.
Und noch dazu haben wir eine wunderschöne Landschaft, die es zu erhalten gilt!

Warum will ich Bürgermeisterin werden?

Politik macht mir einfach Spaß. Deshalb möchte ich - wie es so schön heißt - mein Hobby zum Beruf machen.

Als Bürgermeisterin kann ich mich darauf konzentrieren, Projekte anzugehen, voranzutreiben und abzuschließen. Es ist mir dabei wichtig, mein Netzwerk weiter auszubauen, um Menschen und Ideen zusammen zu bringen. Wir haben viel Potenzial in unserer Gemeinde und sicher auch viele, die sich einbringen wollen. Dies gilt es zusammenzutragen, gemeinsam Ideen für Neureichenau zu entwickeln und einen Zukunftsplan zu erarbeiten, welcher uns die Richtung für die nächsten Jahre vorgibt.
Viele Projekte stehen bereits seit ein paar Jahren auf der Tagesordnung. Diese müssen nun umgesetzt und zu Ende gebracht werden. Es ist wichtig, die Betroffenen einzubinden und die Menschen zu informieren.

Als Bürgermeisterin kann ich diese Aufgaben anpacken.

Auf die Frage: willst du dir das wirklich antun?

Ich tue mir das nicht an, ich will das machen 🙂

Ob Pfleger, Lehrer, Erzieher, Verkäufer, Polizisten, … - für jeden gibt es das Richtige; mir macht es Spaß in der Kommunalpolitik.
Die Aufgaben als Bürgermeisterin sind abwechslungsreich und vielfältig. Was ich als Gemeinderätin festgestellt habe ist, dass die Hintergründe zu unseren Entscheidungen immer transparent gemacht werden müssen. Wenn man sieht was dahintersteht, versteht man meist auch die Entscheidung.

Sicher kann man es nicht allen recht machen. Es ist wichtig miteinander zu reden. Die Entscheidungen die getroffen werden müssen immer nach Besten Wissen und Gewissen getroffen werden und stets zum Wohle der Gemeinde sein.

Eine Herausforderung ist das Amt als Bürgermeisterin sicher; mit meiner Familie habe ich die mir die Entscheidung gut überlegt und ich stehe voll und ganz dahinter - die besten Voraussetzung um eine Herausforderung zu meistern

 

Was mir am Herzen liegt - was mich bewegt

Unsere Zukunft gestalten. Jeden Einzelnen geht dies etwas an - keinem soll es egal sein. Die Vorteile der Dreiländerregion müssen wir noch mehr nutzen und weiter daran arbeiten: weg vom Eck - hin zu der Region! Wir brauchen einen Fahrplan für die kommenden Jahre, in dem wir unsere Projekte mit Prioritäten versehen und nach und nach abarbeiten.

Gegenseitige Wertschätzung ist das A und O einer guten Zusammenarbeit. Diskutieren anstatt streiten; alles mit Maß und Ziel - nicht polarisieren. Kompromisse eingehen und nicht beratungsresistent sein. Wir müssen nichts Hals über Kopf entscheiden, wir dürfen aber auch nicht stehen bleiben. Die Welt ist schnelllebig und verändert sich ständig, darauf müssen wir reagieren und unser Handeln immer wieder prüfen.