Homepage & Social Media

Im Rahmen der Ideenbox und den vielen Gesprächen, die wir führten, ist deutlich geworden, dass viele Dinge in unserer Gemeinde unbekannt sind. Wie viele Spielplätze gibt es? Welche dürfen genutzt werden? Neben dem Gemeindeboten, der über weitere Informationen ergänzt werden soll, sollten auch stärker die Homepage sowie die sozialen Medien genutzt werden.
Wenn wir wissen, was unsere Gemeinde zu bieten hat, wissen wir auch dass wir uns nicht verstecken brauchen und können noch stolzer sein, hier zu leben.

Diese Eigenvermarktung gegenüber uns selbst soll dazu führen, dass jeder von uns „Werbebotschafter“ für unsere Gemeinde wird. Wenn wir Neureichenau für die Zukunft gut aufstellen und dies auch positiv nach außen tragen, ist es eine gute Werbung für Urlaubsgäste, Rückkehrer und „Zuwanderer“.

 

Bürgerinformation & Bürgerkontakt

Künftig soll es Bürgertreffen in den verschiedenen Ortsteilen geben, in denen Bürger ihre Wünsche Ideen und Sorgen einbringen können. Ein altes Sprichwort sagt, „durch´s Reden kommen die Leute zusammen“.
In einer monatlichen Sprechstunde wird sich die Bürgermeisterin gerne für Ihre persönlichen Anliegen Zeit im Rathaus nehmen.
Künftig sollten auch regelmäßig Informationen über aktuelle Projekte, Themen über „Facebook – Live“ gesendet werden. Die Bürger können sich hier unmittelbar und direkt mit der Bürgermeisterin austauschen, Fragen stellen oder auch Ideen einbringen.
OB Christian Moser aus Deggendorf ist hier ein Vorreiter, hier ein Beispiel, wie so etwas durchgeführt werden kann:
https://p-upload.facebook.com/OBChristianMoser/videos/387089368687275/?comment_id=387159788680233&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R0%22%7D


Digitales Rathaus

Der aktuelle Plan der Bundesregierung ist, dass bis 2022 die Verwaltung Deutschlandweit digitalisiert ist. Rund um die Uhr sollten die Bürger dann online Anträge, von überall aus, stellen können. Der Freistatt hat das Ziel, bis Ende 2020 die 54 wichtigsten Verwaltungsverfahren online verfügbar zu machen, darunter Wohnsitzmeldungen, Anträge auf Baugenehmigung und Elterngeld.
Die Kommune hat bei der Digitalisierung eine entscheidende Rolle, denn die Prozesse müssen entsprechend umgestellt und eingerichtet werden.
Die Digitalisierung verändert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch die Verwaltung muss sich hier schnellstmöglich an die Anforderungen anpassen. So sollte auch in diesem Bereich die Gemeindeverwaltung zeitgemäß und bürgerorientiert aufgestellt werden.
Im Rahmen der Digitalisierung der Verwaltung sind in den vergangenen Jahren in Neureichenau bereits erste Schritte vollzogen worden. Im kommenden Jahr wird eine Bürgerapp angeboten in der u. a. der Veranstaltungskalender sowie kommunale Meldungen integriert werden. Diese App wird Schritt für Schritt weiter ausgebaut. In den kommenden Jahren ist es notwendig, sowohl die Digitalisierung innerhalb des Rathauses als auch zwischen Rathaus und Bürger stetig auszubauen.
Als ein Beispiel ist ein Ratsinformationssystem anzuführen, welches in anderen Kommunen bereits eingesetzt wird, um den Informationsfluss zwischen Rathaus und Gemeinderat zu digitalisieren. Denn nur durch eine bestmögliche Information aller Beteiligten können die richtigen Entscheidungen getroffen werden.


Digitale Bürgerbeteiligung

Smarte, digitale Lösungen revolutionieren den Bürgerbeteiligungsprozess in Gemeinden. Bürgerinnen und Bürger erhalten auf digitalem Wege die Möglichkeit zur Mitgestaltung ihres Lebensraumes. Passend zu den Stufen der Bürgerbeteiligung wird die Bürgerschaft nicht nur über aktuelle Themen informiert, sondern punktuell auch ganz konkret in kommunale Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen.


Barrierefreie Zugangsmöglichkeiten

Bayern barrierefrei 2023 – „Für Menschen mit Behinderungen haben wir uns ein sehr ehrgeiziges Ziel vorgenommen: Bayern wird in zehn Jahren komplett barrierefrei – im gesamten öffentlichen Raum, im gesamten öffentlichen Personennahverkehr.“
Mit diesen Worten hat Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung am 12. November 2013 das Ziel vorgegeben, Bayern bis 2023 im gesamten öffentlichen Raum barrierefrei zu machen.
Der öffentliche Raum befindet sich überwiegend in der Verantwortung der Kommunen. Unsere Gemeinde sollte so gestaltet sein, dass sie allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Lebensalter oder körperlicher Beeinträchtigung eine selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht. Die Dörfer, die Straßen und Plätze sind Orte des öffentlichen Lebens, die mit der gleichen Sorgfalt zu gestalten sind wie unsere privaten Wohnungen.
Eine lebenswerte Kommune ist ein Ort für alle. Mehr Sensibilität bei der Gestaltung der öffentlichen Räume muss daher auch allen zugutekommen: Menschen mit dauerhaften Einschränkungen ihrer Motorik oder ihres Seh- und Hörvermögens, Menschen mit vorübergehenden Einschränkungen durch Verletzungen, Senioren oder Eltern mit Kinderwagen, letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern. Vollständige, normgerechte Barrierefreiheit wird nicht immer umsetzbar sein, zum Beispiel aufgrund nicht veränderbarer topografischer Gegebenheiten. Im Bestand können jedoch mit Kreativität und Kompromissbereitschaft viele Barrieren reduziert werden, um so allen Bürgerinnen und Bürgern gute Erreichbarkeit, ungehinderten Zugang und selbstbestimmte Teilhabe am wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben zu ermöglichen.
In Neureichenau gilt es die bereits beschlossenen Behindertentoiletten zu verwirklichen. Im gesamten Gemeindegebiet sind an den öffentlichen Stellen die angebotenen Behindertenparkplätze zu überprüfen und ggf. zu ergänzen. Innerhalb der Ortschaften sind barrierefrei Gestaltungen des öffentlichen Raums zu prüfen und soweit möglich umzusetzen.


Öffentliche Sicherheit

Zur öffentlichen Sicherheit gehören neben der Infrastruktur (z. B. Geschwindigkeiten innerhalb der Ortschaften und sichere Übergänge) auch unsere Feuerwehren, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei.
Bereits vor Jahren wurde die Polizeistation in Neureichenau geschlossen und unsere Gemeinde wurde der Polizeistation Waldkirchen zugeordnet. Es ist wichtig dass diese Polizeistation mit einer gewissen Stärke auf Dauer erhalten bleibt, damit eine gute Versorgung für unsere Gemeinde gesichert ist.
Das BRK hat in Neureichenau eine Rettungsstation besetzt die gute Dienste für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten. Ein dauerhafter Erhalt für eine gute Versorgung ist unabdingbar.
Wir haben eine sehr aktive, ehrenamtliche Einheit der Bergwacht, die viele Einsätze gerade auf unserem Hausberg dem Dreisessel haben. Hier ist schnellstmöglich ein geeigneter Unterstand in Neureichenau für das Einsatzfahrzeug zu finden.
Nicht zuletzt sind unsere Feuerwehren zu nennen, in der viele unsere Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich ihren Dienst leisten. Die Feuerwehren haben eine gute Kinder- und Jugendarbeit und sichern somit ihre Zukunft. Solange es personell möglich ist sind alle unsere Feuerwehren zu erhalten. Wir müssen uns glücklich schätzen, dass sich so viele engagieren! Neben den turnusgemäßen Investitionen, welche die Gemeinde tätigt, zieht auch die Digitalisierung im Bereich der Feuerwehr ein. Die Arbeit der Einsatzkräfte kann dadurch erleichtert werden, weshalb Investitionen hier in den kommenden Jahren unumgänglich sind.